Lederahle

Hallo,

als ich mich voller Vorfreude auf die Näharbeit an meiner Gürteltasche gestürzt habe, musste ich feststellen, dass mir ein wichtiges Werkzeug fehlte: Zum Nahtlöcher Stechen war nichts vorhanden…

Na ja, zumindest nichts fertiges. Ein langer Nagel und ein Holzstab waren schon da. Den Nagel habe ich mittels Trennscheibe geköpft und am Bandschleifer zugespitzt. Aus dem Holzstab wurde ein Griff mit Loch drinn. Den vormaligen Nageln reingeklopft und fertig war die Ahle. Dachte ich zumindest – das Teil ist bei der ersten Anwendung am Leder verbogen.

Warum eigentlich? Eh klar, Flexen und Schleifen hat den Stahl durch Überhitzen enthärtet. Geholfen hat der Lötbrenner: Aufglühen und in kaltes Wasser tauchen. Seitdem klappt das mit den Löchern…

Weil Werkzeug ein Zuhause braucht, war die erste Nähaufgabe ein Etui mit Gürtelhalterung. Die Machart ist die gleiche wie bei den Messerscheiden aus der Wikingerzeit, aber ergänzt um ein Plätzchen für eine Wollstoffrolle mit meinen Nähnadeln.

Liebe Grüße

Andreas

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One Response to Lederahle

  1. Uwe says:

    Und so wird nach und nach die Ausrüstung ergänzt.

    Jetzt fehlt nur noch ein ordentlicher Blasebalg! ;-)

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