Meine Gewandung braucht einen Gugel – Teil 2

Hallo,

endlich habe ich den nächsten Arbeitsschritt auf dem Weg zum Gugel abgeschlossen. Ich habe 2kg Eiderwolle in 6 handliche Stränge gehaspelt und dann ging es an’s Färben.

Da das Endziel ja ein Gugel für meine Wikingerdarstellung ist, habe ich mich bei den Färbestoffen daran orientiert, was damals verwendet wurde. Schon die alten Wikinger haben mit Walnusschalen gefärbt, und das kommt mir sehr entgegen. Durch den hohen Anteil von Gerbstoffen entfällt das lästige Beizen mit Alaun und außerdem mimimiert es das Risiko, dass die Wolle verfilzt.

Knapp über eine Woche hat die Wolle in der Walnussbrühe baden dürfen. Als die Färbeflotte komisch zu müffeln begann, leicht schleimig wurde und kleine Bläschen sich bildeten hab ich die ganze Suppe abgegossen und die Wolle gewaschen und getrocknet.

2kg handgesponnene Eiderwolle
gefärbt mit Walnussschalen
Kaltfärbung

Ich hätte zwar gehofft, dass die Farbe etwas intensiver wird, aber ich bin trotzdem zufrieden. Jetzt muss ich nur noch den Webrahmen freiwerkeln und dann kann ich auch schon anfangen, den Stoff zu weben…*juhu*

Liebe Grüße

Michaela

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One Response to Meine Gewandung braucht einen Gugel – Teil 2

  1. Auf jeden Fall bekommst du schon mal in diesem Stadium den “Fleißigen-Bienen-Orden” am Bande.

    LG von der beeindruckten Juliane

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